#1 Gutschreiben von Schecks? von Peter_W 28.02.2007 22:01

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Ich beschaeftige mich dzt. bzw. mich beschaeftigt dzt. das canadische Bankwesen.

So will es der Zufall oder auch dass Glueck, dass mir ein Scheck zu meinen Gunsten ausgestellt wurde, und ich diesen meinem Konto gutschreiben moechte.

Dies ist - offenbar derzeit - in Bearbeitung.

100 CAD ( der Betrag um den es hier geht ) haben nun den "Status" "currently on hold"

mit der Bemerkung "to be released in 20 business days"

Bloede Frage, aber geht dies immer so langsam?
Wie sind eure Erfahrungen?

#2 RE: Gutschreiben von Schecks? von Calgarian 28.02.2007 22:21

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Das kommt darauf an, welche Konditionen Du mit Deiner Bank ausgehandelt hast, wie lange Du dort Kunde bist und wieviel Geld normalerweise auf Deinem Konto ist. Ich habe mein Konto schon vor der Auswanderung bei der Royal Bank (d.h. vor etwa 14 Jahren) eroeffnet und meine Schecks werden mir sofort mit Einreichung gutgeschrieben. Ich hatte zwischenzeitlich auch Konten bei anderen Banken, wo anfangs eine Woche "on hold" festgeschrieben war. 20 Arbeitstage scheinen mir allerdings extrem lang.

#3 RE: Gutschreiben von Schecks? von binki 01.03.2007 00:45

Ich arbeite bei einer kanadischen Bank. Out of Province Schecks werden 10 Tage gehalten (wenn nicht genuegend Geldmittel vorhanden sind, keine regelmaessigen Einkuenfte ...), denn solange dauert es bis die "clearen". 20 Tage erscheint mir auch ziemlich lange, es sei denn, es handelt sich um einen Out of Country Scheck. Die HOLDS werden nur plaziert, um sicherzugehen, dass das Geld noch da ist, falls der Scheck ungedeckt zurueckkommt. Bei gutem Kontostand, langjaehrigen Kunden und regelmaessigen Einkuenften werden normalerweise keine Holds gesetzt.

Gruss
Binki

#4 RE: Gutschreiben von Schecks? von Coyote 01.03.2007 21:33

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Zitat von binki
Ich arbeite bei einer kanadischen Bank.



moin Binki,

ahh dann kannst du uns bestimmt uach mal ein paar Tips geben zum Thema
Überweisen zwischen Canada und Deutschland geben.

Vorallem was ist der günstigste weg??

Gruß
Fred

#5 RE: Gutschreiben von Schecks? von binki 02.03.2007 03:10

Banken bieten sogenannte "Wires" an. Dabei wird das Geld elektronisch zum anderen Kreditinstitut uebermittelt. Das Ganze dauert durchschnittlich 5 bis 7 Tage bis das Geld dort ist, wo es hin soll. Ganz billig ist die Sache nicht, pro Ueberweisung nimmt die kanadische Bank ca. 30 Dollar und die deutsche Bank will auch nochmal Gebuehren (von Bank zu Bank verschieden). Wir persoenlich haben bis jetzt nur von DE nach CA ueberwiesen und unsere deutsche Sparkasse hat dafuer 30 EUR verlangt, hier mussten wir dann noch mal 10 Dollar berappen. Zur Zeit ist der Umrechnungskurs recht gut (1.47).
Es gibt aber auch noch die Moeglichkeit mit PAYPAL. Das wurde hier im Forum schon diskutiert. Siehe hier

topic.php?topic=1515

#6 RE: Gutschreiben von Schecks? von twinkarl 02.03.2007 03:15

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Hi Peter,

wir sind bei der RBC und die Paychecks von meinem Mann wurden immer
5 Tagen gehalten bis eben klar war, ob diese auch gedeckt sind. Nach 5 Monaten haben wir nachgefragt ob das zu aendern ist und das wurde dann auch prompt gemacht.

LG aus Edmonton Caroline

#7 RE: Gutschreiben von Schecks? von *FondueGeraet* 02.03.2007 09:48

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Zitat von binki
Wir persoenlich haben bis jetzt nur von DE nach CA ueberwiesen und unsere deutsche Sparkasse hat dafuer 30 EUR verlangt, hier mussten wir dann noch mal 10 Dollar berappen.



da hier immer relativ hohe gebühren genannt werden für überweisungen von DE nach CA mal ein gegenbeispiel der postbank:

online-überweisung, bis maximal 12.500,- EUR auf einmal möglich, von einem konto der postbank auf ein kanadisches konto: 1,50 EUR auftragserteilungsgebühr der post (+ 4,30 EUR entgeldübernahme der kanadischen korrespondentenbank = insg. max. 5,80 EUR gebühr). alternativ kann der empfänger in kanada das entgeld übernehmen, dann fallen nur einmalig 1,50 EUR auftragserteilungsgebühr an.

beträge über 12.500,- EUR entweder aufteilen auf mehrere online-überweisungen (dann allerdings jedesmal mit oben genannten gebühren) oder in einer postfiliale mit einem Z1 formular (zahlungsauftrag im außenwirtschaftsverkehr):
8,50 EUR gebühr für manuelle auftragsbearbeitung (+ 4,30 entgeldübernahme der kanadischen korrespondentenbank = insg. max. 12,80 EUR). siehe oben, bei entgeldübernahme des empfängers nur einmalig 8,50 EUR.

der betrag ist innerhalb einer woche auf dem kanadischen konto.
falls überweisungen der postbank auf die correspondence bank in kanada als empfänger gehen, kann sich das entgeld für gustschrift noch reduzieren, müsste dort nachgefragt werden.
btw, die correspondence bank der postbank ist die 6. größte bank kanadas, die national bank of canada / headquarters in montreal, quebec.

gruß,
*FG*

#8 RE: Gutschreiben von Schecks? von brause 02.03.2007 11:09

hallo leute,
interessantes thema....
mich würde interessieren, ob es möglich ist, von meinem canadischen konto einen dauerauftrag zu meinem deutschen konto(sparkasse) einzurichten.
wenn ja, wie teuer mag das sein??
wie sieht es in canada mit e-banking aus?
muss ich mich erst bewähren als kunde oder steht mir diese möglichkeit sofort zur verfügung??
wenn ja, wie teuer kommen mir e-banking transfers??
viele fragen...
gruss brause

#9 RE: Gutschreiben von Schecks? von *FondueGeraet* 04.03.2007 13:03

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hallo brause,

hast du schon mal, gerade im hinblick auf daueraufträge nach DE, die konditionen internationaler bankinstitute wie z.b. der citibank geprüft? vielleicht lohnt es sowohl ein kto. in CA als auch in DE bei der citibank einzurichten?!
online banking in CA ist sofort möglich (zumindest bei der RBC) ebenso wie die einrichtung von daueraufträgen.

gruß,
*FG*

#10 RE: Gutschreiben von Schecks? von brause 04.03.2007 21:07

hallo fonduegerät,

citybank klingt gut, werde aber sicher in Deutschland Citybank kein Konto eröffnen können. Da ich in der Schweiz lebe, kann ich keinen Aufenthalt in D nachweisen. Die Sparkasse hat die Weiterführung geduldet, nachdem ich in die $Schweiz ging.
So werde ich bei Konto- Neueröffnung Citybank sicher Probleme bekommen.
Aber danke für den Tip....
gruss brause

#11 RE: Gutschreiben von Schecks? von Calgarian 05.03.2007 01:13

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Zitat von *FondueGeraet*
hast du schon mal, gerade im hinblick auf daueraufträge nach DE, die konditionen internationaler bankinstitute wie z.b. der citibank geprüft?


Ih persoenlich finde ja, das ist ein ganz schlechter Tip. Zum Einen hat die Citibank in Kanada nur eine einzige Niederlassung - undzwar in Toronto. Anderswo kann man nur Online der ueber Geldautomaten mit der Citibank in Kanada Geschaefte machen. Nicht gerade kundenfreundlich.

Zum anderen sollte jede/r, der ein wenig ueber ein soziales Gewissen verfuegt, keine Geschaefte mit der Citibank machen. Die amerikanische Citibank nebst ihrer deutschen Tochter sind naemlich in mehrfacher Hinsicht sehr verrufen. Gewerkschaften haben Boycottaufrufe *) gestartet und von Verbraucherschuetzern und der Verbrauchersendung PlusMinus wird sie immer wieder wegen ihrer Kreditvergabepraxis kritisiert.
Als die Bahn 1995 mit der Citibank in Deutschland kooperierte, um die Bahncard herauszugeben, gab es einen weiteren Skandal. Waehrend Citibank vorrangig daran interessiert war, die Bahncard in der Kreditkartenversion zu verkaufen, wollten die meisten Bahncardbesitzer nur die altbewaehrte Bahncard bestellen. Citibank wusste das zu hintertreiben, indem auf dem Antragsformular KEINE Moeglichkeit zur Bestellung der Bahncard in der alten Form zu finden war. Von den Kunden wurden weiterhin unnoetige und fragwuerdige Auskuenfte ueber ihre finanziellen Verhaeltnisse abgefragt und die gesamten Kundendaten und Fotos wurden in den USA verarbeitet, was wiederum die Datenschuetzer auf den Plan rief. Die Bahn beendete deshalb ihre Zusammenarbeit mit Citibank sehr schnell wieder.

*) Weltweiter Abbau von 10.800 Arbeitsplaetzen; in Deutschland 1999 Schliessung von 6 Callzentren mit 1.200 Betroffenen. Niemanden wurde die Weiterbeschaeftigung an anderer Stelle angeboten, aber gleichzeitig beantragte Citibank staatliche Zuschuesse von 7.23 Mio DM fuer ein neu zu bauendes Servicecenter in Duisburg. Quelle: http://www.labournet.de/branchen...iticri.html

#12 RE: Gutschreiben von Schecks? von Barb 05.03.2007 10:04

moin moin,

es gibt 2 citibankfilialen in canada!

wir sind seit 20 jahren citibankkunde in deutschland.

die bank bietet mir das, was mir keine deutsche bank bieten kann.

wer kredite aufnimmt, sollte selber wissen was er da tut und bei welcher bank. muss ja nicht die citi sein.

über arbeitsplatzabbau müssen wir ja hier nicht diskutieren, da sind deutsche arbeitgeber auch nicht zimperlich.

damit es nicht auf barb fällt, hier schreibt ihr männel.

beste grüße

#13 RE: Gutschreiben von Schecks? von juliet(t) 05.03.2007 10:45

Hi,

ich weiss, dass die UBS eine Zweigstelle in Vancouver hat, bin aber nicht sicher, ob es nur "wealth management" ist oder auch eine "normale" Bank. Vielleicht gibt es diese Bank ja noch in anderen kanadischen Städten, dann wäre die UBS für einen Schweizer ja recht einfach

#14 RE: Gutschreiben von Schecks? von *FondueGeraet* 05.03.2007 14:09

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hi calgarian,

die citibank war nur ein beispiel. es sollte keine empfehlung sein, sondern nur eine anregung darstellen, sich bzgl. der gebühren, die ja zum teil besonders bei daueraufträgen von CA nach EU nicht unerheblich sein können, vll mal bei internationalen banken zu erkundigen. das brause momentan in der schweiz ist war mir entfallen.

die von juliet(t) genannte UBS wäre auch eine möglichkeit. ansonsten vll mal die hausbank nach der kanadischen partnerbank fragen und ev. dort in CA ein kto. eröffnen. unter umständen kann man bei überweisungen so den weg über mehrere korrespondenzbanken umgehen und somit gebühren sparen. (wie erwähnt dies sind nur anregungen bzw. überlegungen )

gruß,
*FG*

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