Zitat von Heidi K. Also: im Okanagan brummt der Laden, zumindest muss man sich hier keine Sorgen um Abwanderung und ausbleibende Touristen machen.
Tatsaechlich hat es in 2010 eine Abwanderung gegeben durch die schlechte Arbeitsmarktsituation. Der Okanagan wird hier als demographic loser bezeichnet und letztes Jahr hat die food bank in Kelowna besonders um die Weihnachtszeit 34% mehr Zulauf gehabt als im Jahr davor. Es fehlt an Jobs. Ich erinnere mich an ein Interview in einer Nachrichtensendung Ende letzten Jahres wo ein small business owner andere dazu aufrief wenigstens eine halbe Stelle mehr zu schaffen damit mehr Leute in Lohn und Brot kommen und im neuen Jahr verzeichnet man bei der food bank bereits ein Rekordhoch. http://www.kelowna.com/2010/01/06/demand...stmas-campaign/
Quote:” Dragon's Den ist ganz gut, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Dragon's ziehen einen ueber den Tisch, wenn man noch nix vorweisen kann.”
Quote:” Die Idee mit den Dragons Den ist mir von einem 10 jahrigen aus dem Ort schon gesagt worden. Nur sind diese Leute Sharks, ist eine Idee gut, kaufen sie immer die ganze Firma.”
Diese aussagen sind schon richtig, nur… wer sagt denn das ihr denen diese idee verkaufen sollt?
Wenn ihr euer vorhaben gut ausarbeitet, einen guten business plan zusammen setzt und ihr dann plausibel und likeable eure idée verkauft koennte euch damit geholfen sein. Es ist schon einige male passiert das einer der dragons seine/ihre verbindungen angeboten haben. Deren “connections” kann manchmal mehr wert sein als direkte finanzielle angebote.
Habt ihr ein “La senza im ort, Boston Pizza oder Mr. Lube? Das wuerde doch den Jim sicher ineressieren. Ihr koenntet damit vieleicht sein interesse wecken.
Arlene und Brett sind im allgemeinen sehr ansprechbar, manchmal sogar mitfuehlend und willig auszuhelfen. Robert, mal so mal so, aber er scheint auch ok.
Nur Kevin… mit vorsicht zu geniessen. Dem wuerde ich ganz nett ein wenig honig um seinen nicht vorhandetem bart schmieren damit er dann hoffentlich seine klappe haelt, ihn aber wenn moeglichst meiden, lol.
Ihr habt doch nichts zu verlieren, gar nichts. Only to gain. Und selbst wenn nichts dabei im D.Den heraus kommt, ihr habt dann PUBLICITY, und –who knows- wer dann an euch interesse findet.
"Ihr habt doch nichts zu verlieren, gar nichts. Only to gain. Und selbst wenn nichts dabei im D.Den heraus kommt, ihr habt dann PUBLICITY, und –who knows- wer dann an euch interesse findet." Es kommt immer auf die eigene Evaluation an. Ist die von vornherein zu hoch kriegt man keine Dragon-Dollar, hat aber die Publicity. Ich glaube, die CBC Website vermittelt sogar Kontakte zu Entrepreneurs. Und ein Alpine-Coaster ist mal was neues, da sind schon viel duennere Ideen vorsgestellt worden - erinnert sich noch jmd. an die Raumschiff-Mall fuer 2 Millarden? Der Typ hatte ausser einem Pappmodell gar kein Konzept.
Den Strawberry-Picker haetten wir uebrigens liebend gern gekauft. Nicht jede Idee die im Den scheitert ist schlecht, denkt mal zurueck an "One-SKU Sue" mit ihrem Christbaumstaender.
Ich hab mal ueberschlagen, der Coaster braucht so ca. 300-500 Fahrten am Tag? Ist das realistisch, fast jede Minute ein Fahrgast? Sind bei 90.000 Uebernachtungen 2 Fahrten pro Besucher, ganz grob geschaetzt.
An eurer Stelle wuerde ich noch einen Aussichtsturm als Attraktion einplanen, so ein einfacher Firetower kann nicht unendlich teuer sein. Ich war mal am Dorset Tower (Ontario), der ist eher abgelegen und trotzdem rappelvoll, v.a. Busladungen Japaner. So kommt ihr dann auf die Zahlen bzw. koennt den Preis anheben.
Ich hab mal ueberschlagen, der Coaster braucht so ca. 300-500 Fahrten am Tag?
habs auch mal ueberschlagen und komme auf aehnliche werte - haengt allerdings auch davon ab, was in den $2m schon alles drin steckt (maintenance, vezinsung, etc.).
ich persoenlich mag die canadian dragons nicht. sie sind zu arrogant und die sendung ist zu sehr auf entertainment ausgelegt. m.e. fehlt ihnen einwenig weitsicht und visioning (z.b. wie man die produkte/erfindungen evtl. auch andersweitig ein setzen kann). hinzukommt, dass es sehr offensichtlich ist, dass die entrepreneurs dort abgezockt werden. schaut euch im vergleicih auf youtube mal die britische version an (w w w. youtube.com / watch?v=tq_I_8Q7wJo&feature=related ). leute wie peter johns sind absolute visionaere und die dragons sind auch bereit risiken einzugehen. da liegen welten dazwischen....
Hallo, erst mal vielen Dank fuer manche Hinweise und Ideen, vor allem Dank an AMR, der aehnlich wie wir hier in Valemount versucht, den Angelhighway zu promoten. Was mich wundert, das keiner mal gemailt hat und nach dem Businessplan fragt, aber munter darauf los diskutiert. Die Zahlen sind soweit schon in der richtigen Richtung. Es kommt ja nicht nur auf die Investition an, sondern fast mehr auf die operation costs, incl. Kapitalkosten, Maintanance.... der Breakevenpoint liegt bei circa 25.000 Besuchern pro Jahr mit je 2 Fahrten, dies ist aber von recht vielen Faktoren abhaengig, z.B. was fuer Leute beschaeftigt man zu welchen Konditionen, und welchen Preis nimmt man pro Person. In Deutschland gibt es keine Bahn unter 100 000 Besucher.
In dem Projekt ist sowohl der Ausbau von Wanderwegen, ein Bicyclepark und eine Berghuette vorgesehen, ferner ein Informationspfad zur Geologie, Natur und Geschichte des Tales. Dadurch wird ferner der Zugang zu den Mc Kirdy Meadows erschlossen, ein absoluter Geheimtip fuer Bergwanderer.
Wir sind zur Zeit dabei zu schauen, welche Teile des Projects privat finanziert werden muessen und welche Teile oeffentlich finanziert werden koennen. Dies ist in Kanada ein ganz uebliches Verfahren bei alles touristischen Infrastrukturmassnahmen.
Der Vorteil fuer einen Investor ist bei diesem Projekt, das ers elber keine Vorplanungskosten hat, sondern dies alles bereits fuer Ihn erledigt wird. Wir geben erst Geld aus wenn das Projekt absolut gesichert ist.
Ein Hinweis noch zu Dragons Den. Bedenkt bitte das dies eine Show ist, die aehnlich wie die Auswanderersendung in Deutschland funktioniert. Alle Bewerber gehen durch Auditions. Dann wir nach Showkriterien ausgewaehlt und eine interessante Sendung zusammengestellt. Ob die sich fuer Zwecke dritter einspannen lassen? Ich bin skeptisch. Ich halte diese Sendung ethisch fuer bedenklich. Sie promotet einen Wirtschaftsform die jedem das Ideal vorhaelt, das er es schaffen kann, in einer Generation zum erfolgreichen Geschaeftsmann/frau zu werden, der Millionen scheffelt. Entsprechend laecherlich sind dann ja auch die individuellen Gewinnerwartungen oder genannten Geschaeftswerte. Wer dauerhaft 20- 25 % Gewinn mit einem Produkt machen moechte, muss die Kunden uebers Ohr hauen. In Germany liegt die Gewinnquote in Einzelhandel bei 2-4%. Die bei DragonsDen genannten Gewinnerartungen liegen immer weit ueber den Wirtschaftswachstumwerten insgesamt. Sie sind in jedem Fall nicht nachhaltig. Fuer mich ist das Ziel der Sendung jedem klar zu machen, das er allein es schaffen kann, mit einer Idee, den Traum vom Leben im ungegrenzten finanziellen Glueck. Welche Illusion!
Aber das fuehrt alles zu weit und waere sicher eine eigene Diskussion wert, aber ich weis nicht ob das hier das richtige Forum ist.
Euch ein schoenes Wochenende und Gruesse aus dem saukalten Valemount. herb
die zahlen so wie du sie bisher praesentiert hast machen keinen sinn fuer einen investor. lass es uns mal ganz einfach formulieren - von anfang: wenn ich $2m habe zum investieren, dann habe ich mehrere moeglichkeiten - u.a. ich gebe das geld zu einer bank und bekomme dafuer zwischen 5-10% zinsen pro jahr - zu einem geringen risiko. alternativ kann ich es auch in ein unternehmen investieren. nun ist es so, dass ein unternehmen ein erhebliches risiko birgt - vorallem eines das ueberhaupt noch nicht existiert und somit auch kein proof of concept existiert. daher moechte ich natuerlich mehr bekommen als 5-10% - sozusagen als risiko-auschlag. je hoeher das risiko, desto mehr aufschlag. logisch.
eine unternehmung wie deins, ist mit einem relativ hohem risiko behaftet. daher erwartet ein investor vermutlich 15-20% (lassen wir mal finanzspielchen ausser betracht wie steuerersparnisse, verlustausgleiche, etc.). d.h. wenn ein investor nun $2m reinsteckt, erwartet er entsprechend $300-400K an gewinn jedes jahr. die anlage wirft bei 50,000 fahrten a $5 gerade mal $250K an Umsatz (NICHT gewinn) ab. d.h. nach abzug der kosten bleiben vielleicht gerade mal $20-$50K gewinn (vor steuern). selbst wenn ihr den fahrten-preis verdoppelt wird's nicht reichen... ich glaube als stand-alone investment kommt diese sache nicht zum fliegen - zumindest nicht zu den angegeben daten... klar kann man die immigration-karotte vor das projekt setzen. aber jeder der bisschen business erfahrung hat wird schnell feststellen, dass dies eine recht teure immigration wird. da muesst ihr etwas kreativer werden...
Stimmt, nicht jede Idee, die bei den Dragons scheitert ist schlecht, das geben die Dragons dann auch ehrlich zu und erklaeren anschliessend warum und weshalb sie das Projekt nicht unterstuetzen wollen. Wer aber von den Dragons erst mal runtergemacht wurde, hat es hinterher noch schwerer einen Investor fuer sein Projekt zu begeistern. Das wissen die Damen und Herren aus Valemount natuerlich...
Habe vorhin ein bisschen gegooglet, ganz so ungefarhrlich ist das Dings nicht. Wuerde mich nicht drauf verlassen, dass jemand 2x faehrt. Im Sommer vielleicht aber bestimmt nicht bei Regen und Eiseskaelte - brrr. So wetterhart sind die meisten Touristen nicht.
Ich glaube denen, dass es kein fraud ist aber falls es nicht so klappt mit dem Besucheransturm, laeuft es fuer den Geldgeber am Ende auf dasselbe hinaus.
ZitatKannst du mir mal bitte die Bank nennen, die mir auf $2mio. 5-10% Zinsen ohne Risikokomponente gibt?
ich habe geschrieben "geringes risiko". wenn du $2 MILLIONEN zur bank traegst (nicht stadtsparkasse um die ecke), dann koennen sie dir ein gutes mix-paket schnueren mit einem sehr ueberschaubaren risiko zu verdammt guten konditionen. so ein paket bekommst du erst ab einer mindesteinlage. dafuer brauchst du noch nicht einmal nach luxemburg, liechtenstein oder in die schweiz.
Zitatherb ich muss dir leider recht geben in deiner Vermutung. Das hier ist nicht das richtige Forum fuer euer Vorhaben.
stimmt schon. jedoch brauchst du kein capital investor's forum aufzusuchen um zu sehen, dass sich die idee in dieser form als stand-alone nicht rechnet. btw: bewertung von business plans war teil meines MBA studiums und hier im forum laufen noch mehr von dieser sorte rum...
Hallo, jeder kritische Beitrag ist wichtig und ich werde ihn in die Besprechungen unser Gruppe einbringen. Die Erwartungen von Risikokapitalgebern sind tatsaechlich so hoch, aber daher auch unrealistisch, weil die Folgekosten bisher immer nach Pleiten pech und Panne der Steuerzahler beglichen hat. Man wird sehen wer z.B. letztlich das Defizit im Olympischen Dorf und dem Konferenzcenter in Vancouver abdeckt. Ich selber bin auch diese 10% Ideologie 2001 reingefallen und habe bitteres Lehrgeld bezahlt. Leider uebernimmt der Staat bei Selbstaendigen nicht das Risiko. Wir sind bei unserem Plan von 10% Kapitalkosten plus Abschreibung (8.5 %) ausgegangen. Wem das nicht reicht, der ist falsch bei diesem Projekt. Die zentrale Frage ist tatsaechlich, ob die entsprechende Anzahl von Touristen anhalten und den Coaster nutzen. Diese Frage muss sich aber jede Idee stellen, sei es ein kompletter Freizeitpark, ein Skigebiet, die sich alle nur fuer die real estate guys rechnen. Dort wird z.T. mit 3-5 Verlustjahren gerechnet, ehe der Break Even ueberhaupt erreicht wird. Alle bisherigen geplanten Projekte hier im Ort waren deutlich groesser und brauchten erheblich mehr Nutzer und sind daher genau daran gescheitert.
Ein geplanter Skywalk auf dem Icefieldparkway der Firma Brewster (derzeit in der Vorplanung) wird mindestens 20 Dollar pro Spaziergaenger kosten, fuer einen kurzen Weg uber Glas mit Blick ins Tal. Leider haben ich keinen Zugang zu den Daten dieser Firma.
Ich melde mich wieder, wenn es neues zu berichten gibt.
Gruesse aus Valemount, an diesem Wochenende Treffpunkt der Sleddercommunity: http://www.snowandmud.com
Aha noch ein Skywalk - wenn der nur nicht runterkracht bei dem grossen Erdbeben das hier jeden Augenblick erwartet wird. Valemount hat es wahrend der Boomzeiten nicht geschafft mehr Besucher anzuziehen (aber da war Herb noch nicht ansaessig ) jetzt wird es noch schwieriger und egal wie man es dreht und wendet, das Ganze ist ein Risikogeschaeft, eher was fuer reiche Idealisten denen es auf ein oder auch 2 Millioenchen nicht ankommt und die sich einen Namen machen bzw. ein Denkmal setzen wollen. Benennt den coaster doch nach dem Investor, vielleicht zieht das eher als irgendwelche Renditeversprechen.
Zitat von herbbcHallo, erst mal vielen Dank fuer manche Hinweise und Ideen, vor allem Dank an AMR, der aehnlich wie wir hier in Valemount versucht, den Angelhighway zu promoten. Was mich wundert, das keiner mal gemailt hat und nach dem Businessplan fragt, aber munter darauf los diskutiert.herb
Ich ( sowie auch andere),konnten wohl nicht erkennen das nur "serioese potentielle business intressierte" auf dieses thema hin antworten sollten. Warum sollte ich z.b. nach deinen business plan fragen wenn ich da sowieso null ahnung von habe?
Wir wollten dir nur ideen geben, vieleicht jemand dir helfen koennte durch eine moeglichkeit an welche du noch nicht gedacht hattest.
FYI... das ist ein forum hier, man tauscht ideen, gedanken und erfahrungen aus... und man diskutiert munter drauf los!
Sorry Herb, ich will nicht schnippisch werden, aber dieses statement aergert mich, won't happen again!
das hier ist kein investor-forum, nur mal so gesagt.
dank schinks ist mir bekannt, dass 2011 aus berlin keine investoren über das "federal investor program" nach ca kommen. hat sich anscheinend in den letzten jahren keiner mehr aus de dafür interessiert.
im gegensatz zu hong kong 640, china 75 , damaskus 100, new dehli 200, seaul 200 - etc. bezieht sich auf die bearbeitende botschaft in den regionen.
in der vergangenheit gab es einige investoren in den verschiedenen foren - die wollten allerdings meistens ihr rentenalter in ca erleben.
die investition für ein solches projekt ist also mit deutschen investoren sehr kompliziert zu realisieren.