jeder glaubt ja doch eh, dass er oder sie später keine rente mehr bekommt oder nur wenig egal ob in deutschland oder kanada.
aber was Stephan Harper gerade in Davos gesagt hat, das könnte bedeuten : die renten in kanada sind irgendwie in gefahr - mit gefahr ist gemeint - sie könnten schwer reduziert werden.
die zukünftigen alten - auch die derzeitigen - kostem dem system zuviel!
das ist die derzeitige meinung der staatstragenden regierung (also nicht meine)
siehe stories in der the globe and mail oder euren ortszeitungen.
This is crazy I recently retired after working for 42 years. I saved and got my kids educated. But I am counting on CPP and OAS not changing. Now my plan is retroactively having a leg kicked out from under it. I guess I should go out and get reemployed and take a job away from a 20 something!
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The biggest insult is that this comes out in a speach from him to forigners instead of being part of a dialog with those who he supposedly represents..... # # #
Harper hat angedeut, dass man das Rentensystem überdenken und verändern muss!! Er hat das auch über Immigration, Forschung usw. weiter gesagt! Diese Aussagen kamen im Rahmen des World Economic Forums in Davos! Was er genau vorhat, wird sich in den nächsten 6 Monante zeigen, wenn seine Regierung ihre Pläne der Öffentlichekit vorstellt! Anstatt schon wieder mal Panik zu schieben, solltest du vielleicht mal warten und anhören was er zu sagen hat!!
Zitat von DerBiber Was er genau vorhat, wird sich in den nächsten 6 Monante zeigen, wenn seine Regierung ihre Pläne der Öffentlichekit vorstellt! Anstatt schon wieder mal Panik zu schieben, solltest du vielleicht mal warten und anhören was er zu sagen hat!!
kann unser maxi denn noch was anderes ausser mit alles gewalt zu versuchen im "Munde" zu bleiben.
Zitat von DerBiber Was er genau vorhat, wird sich in den nächsten 6 Monante zeigen, wenn seine Regierung ihre Pläne der Öffentlichekit vorstellt! Anstatt schon wieder mal Panik zu schieben, solltest du vielleicht mal warten und anhören was er zu sagen hat!!
kann unser maxi denn noch was anderes ausser mit alles gewalt zu versuchen im "Munde" zu bleiben.
hi warum hast du mich mal via pn um rat gefragt? vermutlich weil ich was "kann".
aber ok : - ))) null problem
Hallo an angehende rentner
dieses links im posting sind für alle wichtig, die bereits in 5 oder plus jahren in kanada in rente gehen werden. jeder sollte die diskussion in zeitungen wie the globe and mail verfolgen. da die änderungen sich auf den betrag für den lebensabend negativ auswirken.
zu beachten sind dort ebenfalls die kommentare
ob sich das möglicherweise auch auf bereits in rente lebende auswirken wird - das ist derzeit nicht bekannt.
es sind schon sehr genaue ansagen gemacht worden und was mann und frau beachten soll.
Harper und andere Regierungs Chefs sagen viel, wenn sie so auf 'Besuch' in der Schweiz sind. Muss sicher an dem "guten Essen" liegen, oder da ist was anderes im Wasser!!! Bis zur naechsten Wahl dauert es ja noch ein paar Tage.
Sowie es da steht geht es um Rentner ab dem Jahr 2030,sind meiner Rechnung nach 18 und nicht 5 Jahre.Und muss man nicht in Deutschland jetzt schon bis 67 arbeiten?Fakt ist das auch in Kanada die Jugend zurueck geht und die Alten immer aelter werden.
Soweit ich es mitbekommen hab, geht es derzeit "nur" um die OAS. Also den quasi steuerfinanzierten Grundbetrag, den jeder erhaelt, der vor seinem 65ten mindestens 10 Jahre legal in Kanada gelebt hat. CPP scheint (noch?) kein Thema zu sein.
Zitat von maxim aber was Stephan Harper gerade in Davos gesagt hat, das könnte bedeuten : die renten in kanada sind irgendwie in gefahr - mit gefahr ist gemeint - sie könnten schwer reduziert werden.
die zukünftigen alten - auch die derzeitigen - kostem dem system zuviel!
Maxim, diese Aussagen zeigen, dass Du leider doch wenig Ahnung von der kanadischen Volkswirtschaft und manchen Sozialsystemen zu haben scheinst. Ausserdem heisst unser PM Stephen, nicht Stefan oder Stephan. 1. CPP ist in der Regel die Hauptsaeule bei der Rente und bleibt unberuehrt, der Pensionsfond steht sogar recht gut da. Das ist kein System, dass aus Steuertoepfen finanziert wird oder akut gefaehrdet waere.
2. OAS macht nur etwa 2% vom GDP aus. Nur mal zum Vergleich: Italien z.B. verwendet fast 15% GDP fuer Pensionen und Renten. Der prognostizierte Anstieg in den naechsten Jahren bis 2030 in Kanada ist von 2% auf 3% GDP, das sind Peanuts im Vergleich zu den Health Care Kosten. Die Renten sind auch nicht "irgendwie in Gefahr", es geht lediglich um eine Erhoehung des Auszahlungsalters um 2 Jahre wie auch in Deutschland schon laengst beschlossen und in den USA und einer Reihe Laender etabliert. Das sind also etwa $10,000 unterm Strich pro Person, die man jetzt ueber im besten Fall 40 Jahre hinweg zusaetzlich (etwa in einem auch erst unter Harper eingefuehrtem TFSA) zuruecklegen muesste. Jede Aenderung waere sicherlich ueber einen Phase-in Ansatz und nicht abrupt, ganz wie in Deutschland.
Viele PCP Waehler sind schon aelter und beziehen OAS oder rechnen damit. Allein deswegen kann Harper keine allzu wilden Reformen verabschieden. An die Clawback Provision alternativ zu zwei Zusatzjahren wird sich Harper auch nicht trauen, da das v.a. die PCP Waehler vergraetzen wuerde, da die eher mehr Rente kriegen als der Durchschnitt.
3. Die meisten Einwanderer kriegen eh keine volle OAS mit 65/67 Jahren, Einschnitte hier treffen unsereins also weniger hart.
4. Das Rentensystem in Canada laeuft stark ueber private Vorsorge dank RSPs. Viele sehen auch eine Immobilie als primaere Altersvorsorge, im Gegensatz zu Deutschland kann man sein Haus auch im Alter noch beleihen (per bereits eingerichteter LoC oder spaeter als inverse mortgage). Oder man verkauft die Immobilie und zieht in was guenstigeres. Ausserdem haben immerhin noch etwa mindestens 1/6 der Kanadier eine Firmenrente (DB oder DC), viele davon sind verheiratet und sichern somit noch eine Witwe ab.
Das alles bleibt vollkommen unberuehrt von etwaigen Regierungsbeschluessen.
5. Da ich z.B. relativ viel Steuern in Canada zahle und OAS aus Steuern finanziert wird, hab ich wohl mittelfristig die Wahl, entweder noch mehr Steuern zu zahlen (oder eine hoehere Staatsverschuldung zu akzeptieren, was indirekt einer Steuererhoehung gleich kommt) oder weniger Steuern zu zahlen bzw. keine Erhoehung zu sehen, aber dann halt erst etwas spaeter OAS ausgezahlt bekommen. Ist also fast gehupft wie gesprungen fuer Steuerzahler - obwohl ich nix gegen OAS mit 65 haette.
Von mir aus kann Harper auch erstmal eine billigere Alternative zu den F35 Jets suchen, aber das allein wird nicht ganz reichen.
6. Man kann das spaetere Einsetzen von OAS auch nutzen, um in diesen zwei Jahren vorzeitig etwas mehr Geld aus dem RSP oder DC Plan zu ziehen und damit zumindest noch etwas Steuern zu sparen.
7. An OAS Reformen haben sich schon zwei kanadische Regierungen zuvor die Zaehne ausgebissen. Wie die Vorredner schrieben ist hier noch gar nix spruchreif und die Unions werden da auch ein Wort mitreden wollen.
Uebrigens, bei der ganzen Argumentation (auch in Deutschland) wird gerne immer die Lebenserwartung zitiert. Diese ist aber die Lebenserwartung eines gerade geborenen Babies, stark gestiegen durch einmalige Fortschritte bei den Fruehchensterblichkeit in den 90er Jahren. Das Durchschnittsalter ist nach wie vor viel niedriger und wird es m.E. wohl auch bleiben, wenn man sich die Volksgesundheit (v.a. Diabetes!) betrachtet: http://www.cbc.ca/news/canada/story/2008...eath-stats.html