Studieren an einer kanadischen Uni kostet recht viel. Für Ausländer etwas das Doppelte. Zur Zeit herrscht in Kanada eine rege Diskussion darüber, dass Colleges durchwegs eine attraktive wenn nicht sogar mittlerweile die attraktivere Weiterbildungsschiene - in Bezug auf das Ergattern eines Jobs - ist. Also vielleicht ein College, mehr hands-on-Approach, bessere Job-Chance durch COOP-Programme?
Admission To A Post-secondary Diploma or Certificate Program International Application Form (International Application Form) Application fee $95 CAD One of the following: - Maturitätszeugnis/Certificat de Maturite/Attestato di Maturita, OR - Kantanale Maturität/Maturite Cantonale/Maturita Cantonale, OR - Primary School Teaching Certificate, - Handelsdiplom/Diplôme de Commerce, OR - (Vocational) Certificate of Proficiency (earned after three-four year program) - All of the above must be completed with a minimum grade of good (gut/bien/bene) equivalent to 65 percent in required program subjects. [...] Admission To A Bachelor’s Degree Program [...] Admission To A Graduate Certificate Program [...]
Finanzierung: In den Semesterferien Teilzeitjob in der Schweiz?
Vielen Dank für den guten tipp, hört sich toll an. So wie ich das verstanden habe, entspricht diese Ausbildung einer schweizer Hochschule. Habe bei diesem Colleg ja auch die Möglichkeit, einen Bachelor-Abschluss zu machen. Denke dies ist eine gute Basis um einen Job in Kanada zu finden. Bei uns in der Schweiz gibt es auch die Möglichkeit über die Uni, oder eben die Fachhochschule. Der Vorteil der Fachhochschule ist, dass es auf die Praxis bezogen ist. Deshalb sind die Jobchancen ziemlich gut und wird häufig auch von den Arbeitgebern bevorzugt. Allerdings ist die Ausbildung in der Uni etwas höher, aber nicht auf die Praxis bezogen. Entspricht das dem Vergleich von den Unis in Kanada und z.B. diesem College? Meinst du mit "hands-on-Approach" die praktisch orientierte Erfahrung? Was genau sind COOP Programme?
Wegen der Finanzierung: Für das College braucht es ja das Studenten-Visum. Dies erlaubt einem 20h pro Woche abends zu arbeiten und in den Semesterferien Vollzeit. Denke es sollte möglich sein, in Kanada einen Teilzeitjob zu kriegen. Was meinst du? Ist meine Überlegung, da der Flug in die Schweiz und wieder retour ziemlich teuer ist.
Ob Uni "höher" als College ... Irgendwann muss man sich schon fragen - zumindest in Kanada - , ob man z.B. Elektriker wird und einen Job erhält oder Wirtschaft studiert und in einem Restaurant arbeitet. - Handwerker, Praktiker sind gefragt.
Die Lösung mit diesem College, dass praxisorientiert ist, finde ich eine gute Lösung, die ich mir sehr gut vorstellen kann. Entspricht meiner Meinung der schweizer Fachhochschule. Möchte nach dieser Ausbildung eine gute Chance auf einen Job in Kanada haben, um dort Fuss zu fassen. Was hörst du von diesem College?, wohnst ja auch in Ottowa. Hält es, was auf der Homepage beschrieben ist? Da ich ja die Ausbildung als Hochbauzeichner mache, wird meine Wahl in Richtung Architektur fallen. Weisst du etwas über das Jobangebot in diesem Bereich?
Kleine Anmerkung: Architektur ist in Kanada in der Regel ein Master Studium. D.h. man benoetigt einen Bachelor mit sehr guten Noten um ueberhaupt zugelassen zu werden und braucht insgesamt 4+2 Jahre bis man fertig ist.
Insgesamt sollte man seinen Beruf nach den eigenen Interessen aussuchen. Was einem Spass macht, macht es einfacher gut zu werden. Die Statistik sagt zwar dass je hoeher der Abschluss, desto hoeher das Lebenseinkommen. Aber das sind eben nur Durchschnittswerte die fuer den einzelnen nichts aussagen. Es gibt den PhD im minimum wage job und den Highschoolabbrecher als Millionaer. Ausserdem gibt es auch grosse Unterschiede Im Einkommen je nach Studiengang. Als guter Handwerker wird man oft mehr verdienen I'm Vergleich zu vielen sozialen Berufen.
Kleine Anmerkung: Architektur ist in Kanada in der Regel ein Master Studium. D.h. man benoetigt einen Bachelor mit sehr guten Noten um ueberhaupt zugelassen zu werden und braucht insgesamt 4+2 Jahre bis man fertig ist.
Insgesamt sollte man seinen Beruf nach den eigenen Interessen aussuchen. Was einem Spass macht, macht es einfacher gut zu werden. Die Statistik sagt zwar dass je hoeher der Abschluss, desto hoeher das Lebenseinkommen. Aber das sind eben nur Durchschnittswerte die fuer den einzelnen nichts aussagen. Es gibt den PhD im minimum wage job und den Highschoolabbrecher als Millionaer. Ausserdem gibt es auch grosse Unterschiede Im Einkommen je nach Studiengang. Als guter Handwerker wird man oft mehr verdienen I'm Vergleich zu vielen sozialen Berufen.
Ist es nicht möglich nach dem Bachelor bereits in diesem Bereich zu arbeiten? Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, was mir Spass macht. Bin so auf meine Lehre als Hochbauzeichner gekommen, und bin sehr zufrieden damit. Kennst du sonst noch eine Möglichkeit, sich in der Baubranche in Kanada weiterzubilden? Möchte schlussentlich ja Fuss fassen können. Bauleiter würde mich auch interessieren, weiss aber nicht, wie man das in Kanada lernen kann.
Du hast mit einem abgeschlossenen Studium (ggf. in Deutschland), gute Moeglichkeiten, die PR fuer Kanada zu bekommen. Wie schon erwaehnt, sind die Kosten fuer ein Studium (oder Teilstudium) in Kanada zu beruecksichtigen. Wichtig ist ebenfalls, dass man sich in Kanada nicht einfach Ingenieur oder Architekt nennen darf. Hier sind die Kanadier sehr eigen und verlangen zusaetzliche Pruefungen/Tests von auslaendische Absolventen. Dieser Prozess kann laaange dauern.
Zwei Hinweise aus meiner Sicht (IMHO):
Es schadet nicht, sich bei kanadischen Architekturverbaenden zu erkundigen, welche Anforderungen es gibt und welche Moeglichkeiten den Prozess der Zertifizierung erleichtern. Fuer Ingenieure in Alberta ist APEGGA (http://www.appega.org) die Anlaufstelle.
Allgemein betrachtet, sollte man den Auswanderungsprozess nicht 'uebers Knie brechen'. Schau es Dir dort erstmal an. Du hast dem Thread schon den geeigneten Namen gegeben: 1 Jahr nach Kanada.
MfG, Steffen
P.s.: Was Frank im letzten Satz schreibt, stimmt auch in Verbindung mit deutschen Ingenieuren, die hier weniger verdienen als ein mittelmaessiger Handwerker. Da gehe ich aber nicht naeher drauf ein.
Das ich nichts übers Knie machen sollte, ist mir klar. Muss alles gründlich überlegt sein, auch mit einem Plan B im Rucksack, falls etwas schief geht. Habe noch 2 Jahre zeit, bis ich die Lehre fertig habe, will es aber gut planen. (auch wegen dem Militär, oben erwähnt) Doch ich bin der Meinung, wenn ich rübergehe um es mir einfach mal anzuschauen, sollte ich mich vorher schon informieren. Dadurch kann ich mir bereits mögliche Lösungen überlegen und habe schon eine grobe Vorstellung. Was hälts du von diesem College von thomaha? Macht aus meiner Sicht einen guten Eindruck. http://www.algonquincollege.com/coop/)
Habe ja oben bereits geschrieben, dass ich zuerst 1 Jahr Sprachaufenthalt machen möchte, bei dem ich den toefl abschliesse. Wenn möglich sollte der Aufenthalt beriets in der Gegend sein, in der ich dann auch die Weiterbildung mache. Dadurch kann ich mir ein gutes Bild von der Gengend und den Leuten machen und könnte mich dann noch umentscheiden, falls es überhaupt nicht passt.
Mh.. ich habe ein bisschen das Gefühl dass du dir etwas zu viel auf einmal vornimmst. So lange wie du deine Lehre noch nicht fertig hast und du noch gar nicht 100%ig weißt, wie die Lange in 2-3 Jahren aussieht, macht es wenig Sinn sich jetzt schon auf einen Plan zu versteifen, zumindest nicht dann, wenn du erst mal ein Jahr bleiben willst. Was du auch bedenken solltest; Ein Studium wird recht teuer (auch wenn du Abends arbeiten gehst), wenn du anschließend dann noch auswandern willst wird das ganze finanziell echt etwas eng, es sei denn du hast einen guten Geldgeber
es geht mir darum, dass ich mich genug früh informieren will, damit ich eine grobe Vorstellung habe. Ist auch wegen dem Militär, da das ja in der Schweiz zum Pflichtprogramm gehört. Was hälts du vom College, dass thomaha vorgeschlagen hat?
Ich finde es gut, dass Du jetzt Dir ein paar Gedanken machst und die verschiedenen Wege nach Rom auslotest. Informationen beschaffen ist da sicher der erste richtige Schritt. Dann kannst Du auch planen.
Ja, das Militär. Entweder Durchdiener, auswandern und abmelden oder dann RS/WK. Hmmh...
Ich möche mich jetzt nicht auf Algonquin College festlegen. Kenne es nur vom Hörensagen und Vorbeifahren - und macht so gesehen und nach einer Präsentation an der Schule meines Sohnes einen guten Eindruck). . Hat offenbar um die 18'000 Fulltime-Studenten (also soviel wie die ETH Zürich) . Arbeitet in einigen Ausbildungsgängen mit anderen Unis zusammen (machen wahrscheinlich andere Colleges auch?). Also via College zu Uni-abschluss.
Werde mich wegen dem Militär für die RS/WK Lösung entscheiden. Die RS werde ich gleich nach der Lehre machen. Nachher muss ich ein Zwischenjahr einlegen, bei dem ich, falls möglich im Lehrbüro, arbeiten werde. Da ich in dieser Zeit zu hause wohnen kann, kann ich einiges sparen für die Finanzierung der Weiterbildung. Ist ja nicht gerade günstig. Die WK`s werde ich so weit wie möglich vor mich hin schieben, bis ich für diese halt bezahlen muss. Da ich dann aber Student sein werde und die Bezahlung vom Einkommen abhängt, wird dies ein sehr kleiner Betrag sein.
Danke für die Links, werde mich durch einige Seiten durchackern müssen, damit ich einen Vergleich habe, was für mich in Frage kommt. Allerdings würde ich den Staat Ontario bevorzugen, da mein Grossonkel sowie seine 2 Kinder dort wohnen. Ob Sie mir dann auch wirklich behilflich sein können, weiss ich nicht. Aber auch von der Landschaft, Temperatur gefällt mir diese Gegend. Betreffend Architektur ist z.B. in Toronto sicherlich auch einiges zu sehen.
Habe gerade meinen früheren Beitrag nochmals durchgelesen. Mittlerweile habe ich meine Lehre als Hochbauzeichner mit Berufsmatura erfolgreich beendet und auch die Rekrutenschule hinter mir gelassen. Meine Idee wäre, jetzt abzuklären, ob und wie meine Ausbildung bzw. die Diplome gültig sind in Kanada und danach im Herbst 2015 für 2 Wochen nach Kanada zu reisen um einerseits Land/Leute etwas zu erkunden und vlt erste Abklärungen zu machen. Was haltet Ihr davon?
meine Antwort wird Dir wahrscheinlich nicht gefallen, denn Deine gemachten erfolgreichen Abschlüsse helfen dir sicher in D aber mit einer sehr hohen wahrscheinlichkeit ( 95% oder höher) absolut nichts in Canada. Sie werden leider nicht anerkannt werden.