@Serpico Willkommen im Club der Bandscheibengeschaedigten. Deine Story koennte ich andersherum aus Deutschland berichten. Mir ging es in DE 2000/2001 so. Ich wurde fast schon als Simulant abgestempelt. Ich denke nicht, dass es an Kanada liegt. Aerzte an sich, behandeln uns nur noch als "Nummern" und das ist das eigentliche Problem.
Und fuer alle die immer jammern, dass sie keinen Familienarzt haben. Wer in einem Buero oder Fabrik arbeitet, sollte doch mal seine Kollegen fragen. Viele "Immigarnten" unter den Aerzten suchen Patienten. "Walk-ins Welcome" liest man in den strip-mal's. Unser Familien-Doc ist Aegypter. Von der feinsten Sorte. Richtiger Gentlemen. Das er mir fuer meinen Hautausschlag im Gesicht erst mal die falsche Salbe aufgeschrieben hatte, weil er "die Deutschen" als trinkfest kannte und ich wie ne "Signalboje" rumlief, tut ihm heute noch leit. "Na wir haben das ja geregelt bekommen. Zudem brauchte ich beim lesen Nachts kein Licht." sage ich dann und wir lachen. Als ich ihm damals aus dem Internet ausdruckte, was ich genau habe, hat er in seine Heimat einen befreundeten Hautarzt angerufen, privat und am Wochenende!!, um zu erfahren was fuer eine Mixtur am besten sei. "Wenn ich Dich zum Hautarzt hier ueberweisen wuerde, dann must Du Monate warten."
Was soll ich sagen. In DE hab ich immer die Fabrik-Tuben bekommen mit dem "Einheitsbrei" drin. Die hat gelindert, aber nicht geholfen. Seine Mixtur aufgetragen - und weg war es. Im Moment trag ich die nur noch 1 mal die Woche, wenn ueberhaupt auf.
Rueckwandern = Weiterwandern Ich weiss nicht warum viele immer daran denken was andere denken? Jeder muss doch selbst sehen wie er sich wohlfuehlt. Und vor allem wo er sich relaxen kann. Ob Kanada fuer mich das letzte "Ziel" ist? Keine Ahnung. Ich gehe sogar weiter und sage dazu: "Eher nicht." Hat aber mit der "dollen" Rente zu tun die wir mal bekommen. Im Gegenteil. Sobald wir ein paar Raten bezahlt haben, ziehen wir Kapital aus dem jetzigen Haus und bauen in den Phillippinen unsere "Winterresidence". Kanada laesst ja einem nach erhalt der Rente noch $36,000 im Jahr steuerfrei hinzuverdienen. Da ich einen Job habe, wo ich "den ganzen Tag nur rumsitze und aus dem Fenster schaue...", kann ich das auch noch im hohen Alter machen. Ich war im uebrigen schon immer so. Richtig faulenzen kann ich von Natur aus nicht. Nach 2 Wochen "drehen sich in mir tausend Raedchen und Hebelchen" - also muss ich was tun. (So beschreibe ich das immer.) Die Plaene fuer das Projekt in meiner Frau's Heimat haben wir schon. Grundstueck ist auch da.
Deutschland wird es, so denke ich heute, wohl eher nicht. Fuer mich zu hektisch und vorallem - zu besserwisserisch. Dazu der doofe Nachbarschaftswettstreit - meins ist, groesser, besser, teurer.... Naaaaaa. Muss net sein!
@all Kann es ein, dass die die in Ost-Kanada leben da mehr Heimweh haben? Bei euch muss es im Osten ja drunter und drueber gehen. Ne Frau 4 Tage in der Notaufnahme vergessen. Verdurstet - wenn ich das letzte Nacht im Radio auf meiner Fahrt richtig mitbekommen habe. *koppschuettel
Und alle die zurueckwandern. Macht euch nichts draus was Andere denken. Es ist euer Leben und vor allem Wohlbefinden!
mal ne frage: du wohnst ja quasi direkt an der grenze zu detroit. aus welchem grund bist du nicht mal dort zum arzt gegangen?
@Serpico / Rania: was ist so schlimm an der fahrweise in CA? die leute fahren auf den highways aehnlich wie in holland. der stadtverkehr ist manchmal etwas nervig, aber insgesamt nicht sehr viel anders als in vielen teilen europas auch. man muss etwas mehr aufpassen - gerade bei parkenden fahrzeugen wegen den aussteigern. ok, tempolimit und rechts ueberholen auf der autobahn ist gewoehnungsbeduerftig (aber erlaubt) und kein rechts-vor-links an kreuzungen ist halt auch anders. aber sonst?
- Du hast die Kreuzungen vergessen, deren Ampeln den Verkehr fuer Linksabbieger ueberwiegend nicht regeln. Meines Erachtens eine nicht unerhebliche Unfallquelle. Rechts-bei-rot ist auch nicht ohne... - In Wohngebieten mit einer Haupt- und vielen Seitenstrassen ist ein all-way-stop nur noch unpraktisch... - LKWs fliegen auf Highways schneller als am Tempolimit fahrende PKWs - PKWs fuehren Spurwechsel durch ohne vorher zu blinken geschweige zu schauen - wenn man selbst die Spur wechseln will und dies durch Blinken anzeigt, stellen sich die anderen blind (manche sind wahrscheinlich blind) - Sommerreifen sind vielen im Winter gut genug.
Und wegen dem Gesundheitstourismus nach USA: Wenn man in Canada seine Krankenversicherung bereits ueber Steuern und sonstige Abgaben finanziert hat, macht es nicht allzu viel Sinn, nach der Grenze den Geldbeutel nochmal aufzumachen, zumal die aerztliche Versorgung in den USA nicht gerade guenstig ist...
@Papaya: DE zu hektisch? man wo arbeitet ihr alle? mein job hier ist nicht weniger stressig als in DE... aber ich gebe dir hinsichtlich weiterwandern schon recht. es muss ja nicht immer endstation sein, wo man gerade lebt und philli ist defintiv eine alternative - allerdings zugegebenrweise nicht fuer jeden...
@‹(°¿°)› :
Zitat- Du hast die Kreuzungen vergessen, deren Ampeln den Verkehr fuer Linksabbieger ueberwiegend nicht regeln. Meines Erachtens eine nicht unerhebliche Unfallquelle. Rechts-bei-rot ist auch nicht ohne... - In Wohngebieten mit einer Haupt- und vielen Seitenstrassen ist ein all-way-stop nur noch unpraktisch... - LKWs fliegen auf Highways schneller als am Tempolimit fahrende PKWs - PKWs fuehren Spurwechsel durch ohne vorher zu blinken geschweige zu schauen - wenn man selbst die Spur wechseln will und dies durch Blinken anzeigt, stellen sich die anderen blind (manche sind wahrscheinlich blind) - Sommerreifen sind vielen im Winter gut genug.
aber trotz alledem scheint der verkehr doch zu laufen, oder? zumindest ist mir nicht aufgefallen, dass es hier signifikant hoehere unfallzahlen gibt als in DE. liegt vielleicht auch daran, dass hier keiner mit 250km/h mit 20cm abstand am vorrasufahrenden fahrzeug haengt. aber ist nur ein persoenlicher eindruck... ich denke insgesamt, ist der verkehr hier kein grund sich zu aergern oder gar rueckzuwandern. es gibt mit sicherheit bessere gruende...
Zitat Und wegen dem Gesundheitstourismus nach USA: Wenn man in Canada seine Krankenversicherung bereits ueber Steuern und sonstige Abgaben finanziert hat, macht es nicht allzu viel Sinn, nach der Grenze den Geldbeutel nochmal aufzumachen, zumal die aerztliche Versorgung in den USA nicht gerade guenstig ist...
wenn ich vor schmerzen nicht mehr arbeiten kann und direkt an der grenze wohne, dann ist mir ehrlich gesagt erstmal egal, ob das gesundheitssystem ueber steuern finanziert wurde...
Der Verkehr laeuft wie so vieles, irgendwie halt... Die dt. Autobahnen gehoeren trotz 250 km/h uebrigens mit zu den sichersten Fernstrassen weltweit, und obwohl die kanadischen Strassenverhaeltnissen auf den ersten Blick vermuten lassen sollten, dass wenig passiert, so liegt die Zahl der Verkehrstoten 'per 100,000 inhabitants' als auch 'per 1 billion vehicle-km' pro Jahr in Canada um ~30% hoeher als in Deutschland (wikipedia.org/wiki/List_of_countries_by_traffic-related_death_rate)
Zitat von hrt2fndund philli ist defintiv eine alternative
Fuer EU-Buerger bietet sich als Altersruhesitz noch Bora Bora an, wird fuer die meisten allerdings ein wenig eng mit der Rente, aber vielleicht kann man da ein B&B aufmachen...
Ich weiß nicht, wo immer das Problem mit der deutschen Hektik liegt. Ich finde, es liegt vor allem im Auge des Betrachters. Wir haben ein Haus innerhalb von 14 Monaten komplett umgebaut inkl. 3 Bäder. Ein normaler Kanadier hätte dafür locker 3-5 Jahren gebraucht. Wir haben ja nebenbei auch noch gearbeitet. Waren wir jetzt hektisch? Nö, wir waren schnell und fleißig. Und ich mag es schnell. Ich fahre auch super gerne schnell und ich mache gerne viele Projekte auf einmal. Ich kann Feste feiern und wunderbar faulenzen. Ich finde diese Schwar-weiß Malerei, Kanada-gemütlich=gut, Deutschland-Hektisch=schlecht, albern und weit an der Realität vorbei. Für mich sind die Kanadier nicht gemütlich und entspannt, sondern (natürlich nicht alle) vor allem langsam und ignorant. Ich finde es ignorant, eine Arbeit nicht zu Ende zu machen. Z.B. den Zaun abzureißen, die Hunde deshalb an die Kette zu legen und erst 4 Monate später einen Zaun falsch auf zu bauen. Wir haben für das gleiche Projekt 2 Tage gebraucht.
Der Sinn des Reisens ist, an ein Ziel zu kommen. Der Sinn des (Aus/Rück- ) Wanderns ist, unterwegs zu sein!
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Ich war in allen vier Jahreszeiten in Kanada unterwegs mit den unterschiedlichsten Verkehrsmitteln. Auch im Winter 2008 / 2009. Ich finde die Fahrweise meist sehr entspannend und wohltuend. War nur im Westen B.C. / Alberta unterwegs. Anfangs war uns die Fahrweise etwas gewöhnungsbedürftig. Junior fragte mich immer mal wieder: "Warum fahren die alle so langsam?" (Junior ist gerade in Downunder, schon wieder ein Langsamfahrland. «Speeding. No one thinks big of you» («Rasen. Niemand hält dich für gross») http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/18703818 ). Jedesmal wenn ich aus Kanada oder USA zurückkehre, fahre ich etwas langsamer in Deutschland und lasse mich nicht aus der Ruhe bringen.
ja ist wirklich lustig. Ich habe einen ich sag mal wichtigen Teil meines Lebens in Berlin verbracht, das weiss ich aber erst "heute". Und wenn ich auch nicht in die City ziehe, ich will die Moeglichkeit haben schnell im Prenzl'berg zu sein und so.
Hallo Buickgirl,
ich wohne auch am Stadtrand und bin dank ausgebauter Stadtautobahn innerhalb von 25 - 35 min. z. B. am Potsdamer Platz, dennoch viel zu laut und viel zu eng. Eines stimmt 100 %ig , der Prenz'lberg ist schon was Besonderes. ((Leute die es nicht kennen können es nicht nachvollziehen.)) Meine Schwester hat hier früher gewohnt und ich habe mit ihren Kinder seeeehr viel Zeit auf dem Kollwitzplatz und Umgebung verbracht. Schon toll, gerade die Gegend um den Kolle. Allerdings weiß ich nicht wie es heute da aussieht. Es ist ja seit ein paar Jahren besonders chique dort zu wohnen und das hat die Gegend doch etwas verändert. Die Mischung ist aber immer noch extrem bunt ... und das ist auch gut so!
Wer nur wegen der Krankenversorgung nach DE zurueckgeht. Auch in Kanada gibt es Privatkliniken. http://www.timelymedical.ca/about-us.html Mit dem Geld was ich hier spare an Krankenkasseneinzahlungen kann ich mir dort eine Behandlung doch locker leisten. Mit Arbeitgeberanteil haben wir damals glaub ich ca. 12 000 Euro jedes Jahr fuer die GKV bezahlt . Heute waere es noch um einiges mehr.
Um zu verstehen was ich meine mit zuviel stress und hektik.
Ich arbeitete in der IT-Branche in gehobener Stellung in DE. Jeden Tag: "Das haetten wir gestern / letzte Woche schon fertig haben sollen." - auch wenn wir erst den Auftrag bekamen. Dann wird man ja aelter - was eine "Totsuende" ist in dieser Branche. "Am besten 20 Jahre jung und nix kosten", war die Devise. Nu ja.....
Dann nach paar Jahren einfach auf Trucker gemacht weil fast alle Firmen bei uns dicht machten. BASF reduziert 50% der Mitarbeiter. Also ne menge Leute "ueberqalifiziert" auf der Strasse wie man so schoen sagt. Und in dem Job? "Da haettest Du gestern schon abladen sollen!" - auch wenn ich gerade vom Hof gefahren bin. Oder:"Was willst Du? Da stehen 20 (Rumaenen, Polen, Russen, Albaner) auf der Strasse und wollen deinen Job. Also fahr noch ein paar Stunden laenger!" Bis ich sagte: "Na, Boss. Da hast den Schluessel. Kannst den einem von den 20 geben die darauf warten. Ich flieg in 2 Wochen nach Kanada. Und tschuess."
Zu alt, zu dumm (Mit FH Abschluss wohlgemerkt), zu was weiss ich noch. Das macht ne menge Stress....
Und @trudy Strebsamkeit (Arbeiten auch fertig machen wenn man sie anfaengt) hat nichts mit Hektik zu tun. Ich nehme auch Auftraege an und mache meine Lieferung puenktlich. Egal welches Wetter oder ob ich Nachts fahren muss. Andere Fahrer haben da so ihre anderen Vorstellungen. "Ich fahre nicht: a) vor 8 AM b) nach 10PM c) nach Mitternacht, weil da Kraefte am wirken sind (hoert sich bei mir immer noch etwas freaky an wenn das einer sagt zu mir. Ich denk dann immer: "Junge was rauchst Du denn fuer ein Zeug??") d) nicht laenger als 10 Stunden pro Tag." Weswegen die Firma mir ja auch den line-haul angeboten hat. Auf der Strecke muss ich halt 13 Stunden am Stueck fahren. Und? Dafuer habe ich Mittwoch und alle Wochenenden frei. Fange erst an wenn ich mag. (Die Trailer sind nie puenktlich fertig - wer haette das gedacht hier in Kanada. ) Also laesst mir die Firma frei wann ich dahin gehe. Heute mag ich so um 12pm anfangen. Mal sehen.... Hektik ist, wenn man sogar an der Einkaufskasse von hinten in die Hacken gefahren bekommt, weil man vergessen hat 2cm in der Warteschlange nachzuruecken. Ich vermisse das absolut nicht! Hektik ist wenn deine Mitmenschen Dir an einem Schlussverkauf den Ellbogen in die Seite stossen, auch wenn Du den Wintermantel als erstes hattest. Ich vermisse das absolut nicht. Hektik ist, wenn man mit der Familie ins Kino moechte, aber auf dem Parkplatz einer einfach in die Parkluecke faehrt auf die man schon einige Zeit wartet und dabei noch bloed grinst. Ich vermisse das absolut nicht! Oder nach dem Einkaufen voellig entnervt auf die Couch fallen. Hier in Kanada - alles undenkbar!
Wer das alles vermisst, der kann gerne wieder sich ins Chaos stuerzen. Ich fuer meinen Teil mag es lieber etwas gelassener. Wenn ich daran denke was ich mir als auf der Arbeit hier herausnehme. Waia Herr Meier! Ich musste das aber auch erst wieder lernen von meinen lieben kanadischen Kollegen. "Was rennst Du immer rum wie ein aufgeschrecktes Huhn. Relax mal. Wirst Du nicht bezahlt um den Trailer beim Kunden abzuholen, dann soll das die City Dispatch regeln und den Trailer zu Dir bringen. Aus basta!" In DE wuerde da der Boss: "Da stehen 20......." Neeee, Neeee, Neeee....
ich lese seit einiger Zeit hier mit und kann sehr gut die Beweggruende einzelner Menschen verstehen, warum sie in Betrach ziehen weiter oder zurueck in ihre Heimat zu gehen.Wuerde ich mich nicht von ausschliesen wollen. Letztendlich ist es auch jedem seine persoenliche Entscheidung warum er diesen Schritt waehlt und ich finde nicht das diese Menschen versagt haben.... Nein....warum auch...Jeder versucht das beste aus seinem Leben zu machen und rauszuholen. Ich kenne einige Menschen die wuerden liebend gern wieder in ihre Heimat gehen,koennen aber beim besten Willen nicht zurueck weil ihnen die Mittel fehlen oder sie sind voellig am Ende.Versuchen das beste fuer sich hier rauszuholen. Sehr erschreckend was ich sehe,liegt aber auch an jedem selber. Kanada ist ein wunderschoenes Land und die Erfahrungen die ich hier mache moechte ich nicht missen.Ich kann mich auch nicht beklagen was meine Person betrifft doch Eigenschaften und Strukturen werden erst klar wenn man im Land arbeitet und lebt. Dann erst spuert man ob man fuer immer hier bleiben will....
Am letzten posting ist was Wahres dran. Ich habe auch ne Menge Leute getroffen, die liebend gerne nach Deutschland kommen würden, wenn es denn ging. Bei einer Familie gab es deswegen viele Streitereien, weil sie wollte und er nicht so schnell zu einem Job in Deuschland kam. Oder eine sehr gute Freundin, die hat immer wieder gesagt, wie blöd sie alles findet, aber sie hat beruflich in Deutschland kaum Chancen, ist schon fast 50, muss also bis zum Rentenalter durchhalten.
Zum Posting mit den Privatkliniken in Kanada: soweit mir bekannt ist, gibt es diese nur in Onatrio! Und selbst da muss man sehen, dass eine Klinik nicht sämtliche Stationen und somit Krankheiten abdeckt.
@Papaya, geht man in den richtigen Laden in DE, dnan hat man auch hier seinen Schnack beim bezahlen. Bestimmt ist es abhängig von der Region und genau deshalb bin ich ins Rhein-Main-Gebiet. Da lachen die einen sogar freundlich auf dem Amt an, wenn die Kinder gerade die bude auf den Kopf stellen.
@Flower, Du hast vollkommen recht, erts wenn man in CA richtig lebt, kann man abschätzen, ob man es mag. Bin ich im Urlaub, dann finde ich langsam einfach schöner, als im Alltag und so weiter.
Die Kosten für die Rückwanderung sind sehr hoch, vor allem für eine Familie. Da aber Auswanderer so gerne unten anfangen und sich dort rumsuhlen, fehlen ihnen die Mittel um zurück zu gehen.
Mir kommt da eine Frage in den Sinn, die vielleicht den einen oder anderen WP'ler interessieren wuerde, der wieder Richtung Heimat aufbricht. Sie ist rein theoretisch und ich habe diesbezueglich nichts recherchiert.
WP'ler kommt mit Hab und Gut nach Canada und muss seine Siebensachen nach Ablauf des WP eigentlich wieder ausser Landes bringen. Nun kauft sich der WP'ler eine Immobilie (sagen wir mal fuer zukuenftige Urlaube) und moechte die Sachen hierfuer verwenden. Ist es rein theoretisch moeglich diese Dinge nachtraeglich einzufuehren, indem man "einfach" Steuer in Hoehe von Betrag x bezahlt? Oder ist es zwingend notwendig die Sachen wieder auszufuehren?
Vielleicht gibt es ja jemanden, der so etwas machen moechte...